Großer Erfolg für zwei Nachwuchsforschende aus der Juniorakademie: Beim Regionalfinale von „Jugend forscht“ in Solingen wurden Karla und Jonathan für ihre beeindruckenden Projekte ausgezeichnet.

Entstanden sind beide Arbeiten im Rahmen der Röntgenakademie des Deutschen Röntgen-Museums, in der junge Menschen frühzeitig an naturwissenschaftliche Fragestellungen herangeführt und bei eigenen Forschungsprojekten begleitet werden.

Karla sicherte sich mit ihrem Thema „Wie entstehen Bergstürze?“ den 1. Platz und qualifizierte sich damit für den Landeswettbewerb Nordrhein-Westfalen.

In ihrem Projekt untersuchte sie experimentell, unter welchen Bedingungen Gesteinsmassen ins Rutschen geraten. Mithilfe einer schiefen Ebene und verschiedener Gesteinsarten erforschte sie, ab welchem Neigungswinkel Steine zu rutschen beginnen. Darüber hinaus führte sie Versuche mit Gesteinskegeln unterschiedlicher Korngröße durch. Dabei untersuchte sie, wie sich die Korngröße auf das Schmelz- beziehungsweise Auftauverhalten auswirkt und wie sich das Material anschließend bewegt. Auf diese Weise konnte sie nachvollziehbar zeigen, welche Faktoren bei Bergstürzen eine Rolle spielen und wie komplex das Zusammenspiel von Neigung, Materialbeschaffenheit und Temperatur ist.

Jonathan wurde für sein Projekt „Faszination Steine“ mit dem 3. Platz ausgezeichnet. Ausgangspunkt seiner Arbeit war seine eigene Steinsammlung: Er untersuchte selbst gefundene Steine und ging der spannenden Frage nach, ob sich darunter möglicherweise ein Meteorit befinden könnte. Dafür beschäftigte er sich intensiv mit den typischen Merkmalen von Meteoriten und verglich diese systematisch mit seinen Fundstücken. Seine sorgfältige Analyse und seine Begeisterung für Geologie überzeugten die Jury.

Betreut wurden die beiden jungen Forschenden vom Deutschen Röntgen-Museum, das sie bei der Entwicklung ihrer Fragestellungen, der Planung ihrer Experimente und der Auswertung ihrer Ergebnisse unterstützte.

Die Erfolge der beiden Viertklässler zeigen eindrucksvoll, wie viel Neugier, Ausdauer und wissenschaftliches Denken bereits in jungen Jahren möglich sind.

Wir gratulieren Karla und Jonathan herzlich zu ihren großartigen Leistungen und wünschen Karla für den Landeswettbewerb NRW weiterhin viel Erfolg!